Goldene Zeiten für Comicverfilmungen
Dezember 10th, 2010Comicverfilmungen sind seit dem Erscheinen des ersten Spiderman Films von Sam Raimi ganz klar gesellschaftsfähig geworden und beeindrucken auch Nicht-Leser mit gewaltigen Effekten und interessanten Charakteren. Nolans „The Dark Knight“ und Favreaus „Iron Man“ waren 2008 regelrechte Kassenmagneten. Vor allen Dingen Marvels „Iron Man“ und der etwas später folgende „Der unglaubliche Hulk“ ließen die Herzen der Comicfans höher schlagen, weil Marvel seine Helden klar im selben Universum verortete und bekannt gab, dass 2012 „Die Rächer“ das Highlight im Kinoprogramm sein wird.
Dieses Superheldenteam wird dann aus Iron Man, dem Hulk, Thor und Captain America bestehen, evtl. gesellen sich noch hierzulande unbekanntere Helden mit dazu. Das Besondere an diesem Film wird die Tatsache sein, dass jeder der Helden schon vorher seinen eigenen Film hatte und es der erste Superhelden-Ensemblefilm sein wird. Lediglich Edward Norton wird wegen kreativer Differenzen nicht als Bruce Banner alias Hulk zurückkommen und durch Mark Ruffalo ersetzt.
2011 werden jedoch erst einmal Thor und Captain America das Licht der Kinoleinwand erblicken. Letzterer spielt vermutlich zu großen Teilen im Zweiten Weltkrieg, schließlich ist Captain America der durch ein Serum gestärkte einfache Soldat Steve Rogers. Bis auf das Setting haben wir es hier dann auch vermutlich mit einem recht konventionellen Film zu tun, der sein Kinopublikum finden wird.
Interessanter wird da die Frage, ob Thor die Leute ins Kino holt. Der Film spielt abwechselnd auf der Erde und in den Hallen von Aasgard, die ein wenig wie das elbische Bruchtal anmuten. Auch bei der Regie ging man ungewöhnliche Wege und engagierte Kenneth Branagh, der sich vor allen Dingen für seine Shakespeare Verfilmungen einen Namen gemacht hat. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, ob Marvel die Erfolgsgeschichte der letzten Filme fortführen kann.
Bild: Senpai27 | CC-BY-SA 3.0
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